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Gemeinsam hatten die beiden
Landräte Dr. Volkram Gebel aus dem Kreis Plön
und Reinhard Sager, Landrat des Kreises Ostholstein zum
Dialog mit Kulturschaffenden und Kulturvermittelnden
eingeladen. Gefolgt waren dieser Einladung eine
Vielzahl in Sachen Kultur und Tourismus engagierter
Menschen, der Raum im Prinzenhaus war bis auf den
letzten Platz besetzt. Bei seiner Eingangsrede stellte
Dr. Gebel unter Zustimmung aller Beteiligten fest, dass
die beiden Kreise durchaus als
"Kulturlandschaft" gelten und das der
Kulturtourismus als Wachstumsmarkt erkannt und
ausgebaut werden muß. "Es fehlt nicht an
geeigneten Angeboten sondern an der optimalen
Präsentation. Der Erfolg auf Landesebene
hängt nun einmal sehr stark vom Input der
einzelnen Orte ab, und es fehlt noch an der
zielgerichteten Vermarktung unserer kulturellen
Stärken."
Die Moderatorin der Veranstaltung,
Dr. Silke Hunzinger, merkte an, dass die Koordination
der einzelnen Veranstalter in beiden Kreisen gemeinsam
verbesserungs- bzw. ausbaufähig und
wünschenswert sei.
Landrat Reinhard Sager dankte Dr.
Volkram Gebel zunächst für die Idee und
Initiative zu dieser gemeinsame Veranstaltung, und
stellte weiterhin fest, das es gelingen müsse,
auch das Schleswig-Holstein-Festival mit mehr
Spielorten in beiden Landkreisen einzubinden.
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"Wichtig ist natürlich
die Kultur als Wirtschaftsfaktor für den
Tourismus, aber an erster Stelle machen wir unsere
Kulturangebote für die einheimische
Bevölkerung das ganze Jahr über, um so die
Lebensqualität in unserer Region sicher zu
stellen. Die offene Frage ist und bleibt: Wie schaffen
wir Kultur in die Verkaufsregale?" Während
der Intendant der Eutiner Festspiele, Jörg
Fallheier die
Bedeutung seiner
Veranstaltungen auch für die Gastronomie hervorhob
und davon sprach, dass "Kultur nur von
Profis" angeboten werden
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sollte, stellten andere
Diskussionsteilnehmer die Wichtigkeit der
ehrenamtlichen Arbeit in der Kulturszene fest, ohne die
viele kleinere und größere Gruppen gar nicht
existieren könnten. Das unterstrich Hartmut Eller
als Vorsitzender des Vereins der Freunde der
Turmhügelburg mit Vehemenz: "Ohne den
unermüdliche Fleiß und Einsatz unserer
ehrenamtlichen Mitglieder wäre die ganze Arbeit
des Vereins unmöglich und das bisher Erreichte auf
ewig eine Vision geblieben!"
Tenor der Veranstaltung war die
Feststellung, dass alle Kulturschaffenden und
-förderer einen entscheidenden Beitrag für
die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus
darstellen, dennoch ein großes Stück
gemeinsamer Anstrengung vor allen Beteiligten liegt. Es
fehlen Hinweise auf Kulturdenkmäler und
archäologische Fundorte und es fehlen noch
einschlägige Veröffentlichungen zum Thema.
Längst nicht alle Veranstaltungen sind in einem
Kulturkalender zusammengefaßt und längst
nicht jeder Einwohner oder Urlaubsgast kann sich
umfassend über die breite Angebotspalette
informieren.
„Das Wesentliche an der
Kulturarbeit ist, dass sie von der Bevölkerung
getragen wird, das der Dialog weiterhin so aktiv bleibt
und zu mehr Erfolg in der Region führt", so
das Fazit von Reinhard Sager.
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