Am vergangenen Sonnabend wurde im
Schönberger Kleingartengelände wieder
kräftig gespielt und geschlemmt. In diesem Jahr
verzichtete man bei dem traditionellen Fest auf den
Festumzug mit Spielmannszug und richtete es sich gleich
gemütlich in Ambiente wunderschöner
Gärten und gepflegter Wege ein. Den vielen
Kindern, die die Idylle erstürmten, wurde ein
toller Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein geboten.
Es gab eine Menge zu entdecken und auszuprobieren. Die
Punkte, die bei den einzelnen Spiel-Etappen erzielt
wurden, waren zweitrangig. Viel wichtiger war eindeutig
der Spaß am Spiel selbst. Außerdem erhielt
jedes Kind, unabhängig von der erreichten
Punktezahl, jeweils ein kleines Präsent, das
wiederum zum Basteln und Ausprobieren anregte. Zur
Erfischung wurden kühle Getränke, Kaffe und
Kuchen sowie leckere Grillwurst gereicht und so kamen
sowohl die Kleinen als auch ihre großen Begleiter
voll auf ihre Kosten. Dann ging's wieder los zum
Dosenwerfen, Stelzenlaufen, Spielzeug angeln …
und nicht zuletzt zur umlagerten Schmink-Station von
Miriam und Daniela.
Der unbestrittene Höhepunkt
jedoch, war der "kleinste Zirkus der Welt".
Horst Grewenig, alias "Tonga", den man mit
seiner "Close-up-Zauberei" schon als
Sonderattraktion auf dem
diesjährigen Thingtag bewundern konnte, brachte
auch beim großartigen Kinderfest die Erwachsenen
zum Staunen und die Kinderaugen zum Leuchten. Er
faszinierte mit seiner Hauptattraktion, dem
illusionären "Floh" Hannibal jeden
Zuschauer. Hannibal, der nur Jungfrauenblut aus
Transsylvanien als Nahrung akzeptiert und auch sonst
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einige Star-Allüren aufweist,
springt, wenn er mag, durch Reifen, balanciert auf
Rollen, wippt und vergnügt sich auf einer
Miniatur-Schaukel. Er lässt sich durch einen
Papierbogen in ein kleines Wasserbecken schießen
und landet mit einem winzigen Bauchklatscher. "Au,
das tut weh!", kommentiert "Tonga" das
sichtbare kleine Missgeschick seines Star-Artisten
mitfühlend. Hannibal lebt, wenn er gerade keinen
Auftritt in der großen weiten Welt zu absolvieren
hat,
in einer Luxus-Bude mit den
Ausmaßen eines Schuhkartons und ist
zugegebenermaßen stilvoll eingerichtet: Da sieht
man einen echten Mini-Perserteppich, einen Tisch, sowie
Sitzgelegenheiten und ein gewaltiges Portrait seiner
Floh-Freundin Betty, die er über alles liebt. Die
begeisterten Besucher nehmen belustigt zur Kenntnis,
dass er es vorzieht, bei
Stunts, wie der lebenden
Kanonenkugel, einen Helm zu tragen. Denn ein
Schleudertrauma wäre wirklich zu viel für den
kleinen verwöhnten Floh… Dieses Kinderfest
war, wie man sagt, "vom Feinsten" und alle
Beteiligten freuen sich schon auf den kommenden Sommer,
wenn es wieder heißt: Auf zum großes
Kinderfest im Kleingartengelände!
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