Mit "Scottisch Highlandbeat" in den Kultursommer 2005
Bei "Get Wet" blieb kein Auge trocken
Einen besseren und fröhlicheren Einstieg in die umfangreiche und qualitativ hochwertige Reihe der Open-Air-Sommerveranstaltungen der Gemeinde
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Schönberg kann man sich kaum vorstellen. Am vergangenen  Freitag genossen 400 Gäste bei traumhaften Sommertemperaturen ein fantastisches Live-Konzert der Heringsdorfer Formation "Get Wet". Seit  1987 musizieren die fünf "Schottenrocker" zusammen: Sänger und Gitarrist Michael Piotrowski (Pio), im wahren Leben Besitzer einer Mediathek; Bassist Stefan Robert Hensch (Henschi), nicht
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nur beruflich "Freund und Helfer"; Keyboarder Rolf Seegen (Rolle), Diplom-Sozialpädagoge/Sozialarbeiter und Musiktherapeut; Gitarrist Michael Görlitz (Micha), Lehrer an einer Schule für Geistigbehinderte sowie Drummer Ronald Groen (Ronny), Erzieher in der Realität, überzeugten mit Witz, Charme, hervorragender Musikalität und ihrer ganz speziellen Stilrichtung "Scottish Highlandbeat" sowohl Rock- als auch Folkfans. Ob in farbenfrohen Karohosen, roten oder schwarzen Kilts, sie machten allesamt bei mitreißender Bühnenshow eine gute Figur und extrem gute Musik. Durch fröhliche und interessante
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Anmoderation ihrer vielen, sowohl in Text als auch Melodie sehr eigenen Songs, informierten sie ganz nebenbei über deren Entstehungsgeschichte, damit verbundene Assoziationen oder verblüffende "Hintergründigkeit". Da geht's um Schimmel-Erscheinungen im Morgengrauen "das Pferd ist gemeint" und einen Biwak im Februar: "Warum?" "Weil's besser ist!", und passend den Song dazu "Out in the field". Ein Titel, der einst Bassist "Henschis" Liebeskummer bewältigen half, lautet: "For the last time, I've been in love". -  Mittlerweile drückt ihm seine "bessere Hälfte" im Publikum die Daumen und sein dreijähriger Sohnemann Marten eine kleine blaue Gitarre liebevoll an sich -. Man sorgt sich um Menschen, die sonntags früh um fünf Uhr aufstehen, um anschließend auf das Frühstück um neun zu warten: "What's your life about".  Da geht's um Schlümpfe: "Die sind immer blau, die haben's gut…" und um einen Song, wie speziell für "Hooligans" geschrieben: "We are living for today"… Zwischendurch werden alte Bekannte im Publikum entdeckt: "Was machst hier, Armin?" Antwort des Angesprochenen: "Mal
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gucken!" Mit Verweis auf das tragikomische Buch von Autor Heinz Strunk "Fleisch ist mein Gemüse" (Zitat): ""Tanzmusik ist weder cool noch sexy. Tanzmusik hat nichts mit Kunst zu tun, sie hat noch nicht einmal besonders viel mit Musik zu tun. Sie ist die dritte Welt der Musik" unterstreichen sie die totale Identifikation mit "ihrer" Musik und nicht zuletzt ihre Authentizität
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im "Einsatz vor Ort". "Wir machen, seit wir das Buch gelesen haben, einiges anders…, wir wollen Spaß haben!" Und daran, dass sie ihn haben und ihn perfekt vermitteln, konnte wahrlich keiner der begeisterten Zuhörerschaft bezweifeln. Der positive Funke sprang sofort auf das Publikum über und niemand wollte sich dem heiteren Spektakel entziehen.
Noch die Worte des hoffnungslos ob der Abendröte verzückten Moderators Pio im Ohr: "Wo die Sonne untergeht, ohne mich zu blenden, und die Sonne hängt da einfach so geil…" sandte die fabelhafte Highlandbeat-Formation mit "Once in a lifetime" nach diversen Zugaben die begeisterten Besucher leise vor sich hin summend und best gelaunt in die dunkle Nacht hinaus… Alte und neue Fans können sich im Internet unter www.highlandbeat.de weitergehend informieren.
Und "Beat auf Beat" geht es weiter im umfangreichen Open Air Live-Musik Kultursommer : Heute Abend, um 19.30 Uhr, wird die charismatische "Savoy Dixieland Jazzband" mit viel Temperament am Tourist-Service in Kalifornien die beliebte Sommerbühnen-Saison eröffnen. Am Donnerstag, 5. Juli, ab 20 Uhr, wird Martin Kubatzki mit Oldies der 70er und 80er Jahre die Besucher
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an den Fischerhütten am Schönberger Strand auf "Die Commitments" einstimmen. Die Vorführung beginnt ab Einbruch der Dunkelheit. Der Film behandelt den Aufstieg und Fall einer Band im Arbeiterviertel Dublins, und zwar in sehr direkter und auch amüsanter Form, da alle Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen gezeigt werden. Am Freitag, 8. Juli, um 19.30 Uhr wird erneut der Seebrückenvorplatz Schauplatz des Geschehens sein. Und es lohnt sich zu kommen: "So What", eine großartige Jazz-Groove-Vocal-Formation hat bereits im vergangenen Jahr bewiesen, dass sie garantiert nicht mit Gleichgültigkeit wohl aber sehr entspannt eine musikalisch und visuell beeindruckende Performance liefert.