Hunderte schwelgten bei „California Night“
 Trotz frisch gezapften Deutschen Biers und saftiger Döner-Taschen
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in den Händen, fühlte man sich urplötzlich auf die „grüne Insel“ versetzt.
Krasse Gegensätze beleben bekanntlich ungemein. Und so war es auch,  als die heißblütige lateinamerikanische Musikgruppe aus Kiel „Tiempo Latino“, ihren großartigen Auftritt hatte. Auch hier ist der Name Programm und absolut zutreffend. Die
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fünf Vollblut-Musiker, deren Mitglieder überwiegend aus Peru, Kolumbien und Brasilien stammen, faszinierten von der ersten bis zur letzten  Minute mit temperamentvollen karibischen Klängen sowie feurigen südamerikanischen Melodien. Nachdem einige Mutige den Anfang machten und schnell der Bann gebrochen war, wurde überall getanzt: auf dem Deich, der Promenade, zwischen den Fahrrädern auf der Wiese und sogar am Strand. Dort sorgte die Sonne mit einem
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glutroten Untergang über der spiegelglatten Ostsee für die perfekte Kulisse dieser „California Night“. Mitgerissen von feurigen „Salsa“- und „Chachacha“- Klängen verließen auch die letzten Besucher, die kurz zuvor noch auf der „grünen Insel“ gemütlich verweilten, diese schleunigst in Richtung sonniger Süden. Die anregende Musik und die laue Sommerabendluft, durchwoben vom verheißungsvollen Duft verschiedenster Leckereien und einer leicht kühlenden Meeresbrise, ließen jeden einzelnen der unzähligen Besucher die Zeit vergessen und ausgelassen bis in tief in die Nacht feiern.
Im Rahmen des Kultursommers 2005 luden die Veranstalter mit „Bubble&Squeak“ und „Tiempo Latino“ zur “California Night” auf den Deich nach Kalifornien. Die Zusammenstellung von Irish
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Folk und lateinamerikanischer Musik war zwar zunächst etwas gewöhnungs- bedürftig, jedoch, wie sich zeigte, genial. Die erstklassigen Künstler boten weit mehr als nur zwei Live- Konzerte, sie er- wiesen sich als faszinierendes Doppel-Highlight.
Bei „Bubble &Squeak“ kann man eigentlich schon aufgrund des ungewöhnlichen Bandnamens auf deren bevorzugten Einsatz von Instrumenten schließen. Nämlich den Dudelsäcken. Aber
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es ging sogar noch einen Schritt weiter. Eine Uilleann-Pipe kam zum Einsatz, die komplizierte irische Version vom Dudelsack. Sie zu beherrschen, erfordert Koordination in Perfektion, aber der Klang ist auch einmalig. Ach ja, die „Behauptung“, dass man für perfekte Bass-Pfeifen an der Uilleann-Pipe unbedingt die zweite und dritte Rippe einer mindestens zwei Jahre alten Kuh
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nehmen sollte, die vorher aber auf keinen Fall als Milchkuh gearbeitet haben darf, sei mal so dahin gestellt und nicht weiter überprüft. Die talentierten Musiker „Bubble& Squeak“ jedenfalls, beherrschten ihre schwierigen Instrumente meisterhaft und sehr anschaulich. Sie unterhielten ihr Publikum mit hervorragendem Irischen Folk, viel Witz und mitreißender Spielfreude.
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Stefan und Mascha haben auch ihren Spass
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Die Veranstaltung krönte ein wunderschöner Sonnenuntergang