 |
|
Obwohl der Bauern- und Handwerkermarkt leider die Rinder, Schafe, Ziegen und von Kindern stets umjubelten putzigen Kaninchen seit der BSE-Krise
nicht mehr mit im Programm führen kann, ist er nach wie vor einer der beliebtesten Märkte in der Schönberger Fußgängerzone. Auch bei Temperaturen von über dreißig Grad im Schatten ließen es sich viele
Schönberger und Urlauber auch in diesem Sommer nicht nehmen, die vielseitigen Angebote der Stände zu begutachten. Sie wurden sicher in der Fülle der Angebote von saftigen Erdbeeren, über Keramik- und
Holzkunstwerken, Würsten direkt aus dem Rauch oder dampfendem Eintopf aus der „Kanone“ bis hin zum Honig, direkt aus der Imkerei um die Ecke, fündig.
|
 |
|
Doch wie schon bei den vergangenen Märkten beklagt, rollte der Rubel sehr verzögert. Viele Anbieter sind jedoch schon seit vielen
Jahren gerade diesem Markt treu geblieben und zeigen nicht die Spur von Resignation. Renate aus Meldorf, von „Hinne’s Verlosung“, seit langem ehrenamtlich in der Initiative zum zum Schutz des
Biotops Watten-
|
|
|
|
meer, auf norddeutschen Messen und Märkten aktiv, ist immer gut gelaunt und zuversichtlich. Die Loseinnahmen dienen einem guten Zweck und ihre
Schäfchen und Robben sind mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden. „Ich habe hier so viele nette Menschen kennen gelernt. Viele kennen meinen Namen und ein guter Klönschnack ist doch auch schon viel
wert!“ lacht sie fröhlich.
|
|
|
 |
 |
|
Frauke Mohncke, die die beliebten Honig-Produkte, Bonbons, selbstgekochten Marmeladen, Körperpflegeprodukte und sogar das eigens
geschriebene Kochbuch „Honigzauber“ im vielseitigen Angebot der Imkerei Heide aus Krokau präsentiert, ist Tradition sehr wichtig. Sehr eindrucksvoll, in prachtvoller, original Prob- steier
Tracht, kann sie natür-
|
|
|
 |
 |
|
lich nicht umhin, auf den „Landfrauenmarkt“ am Schönberger Strand, heute um 16 Uhr und das „Offene Singen“ am Probstei-Museum, morgen um 14.30
Uhr, zu verweisen. Diese positiv denkenden, hart arbeitenden Frauen lassen sich nicht so leicht verunsichern. Sie stehen zu dem, was sie anbieten und sind ganz sicher eine Bereicherung - nicht nur für
den Bauern- und Handwerkermarkt.
|
|
|
 |
 |
|
Auch Evelyne Viebrock, die mit tagesfrischen Produkten den den Hof Mougin, be- ziehungsweise „Erdbeerhof Probstei“, präsentiert,
ist guter Dinge. Immer freund- lich, bietet sie ihre Waren mit Geduld und einer sym- pathischen Zurückhaltung an. „Ich mag den Kontakt zu
|
|
 |
 |
|
den Kunden, Aufdrängen behindert eher das Geschäft.“
|
 |
 |
|
Die Erfahrung spricht aus ihren blitzenden Augen, während sie zuvorkommend die nächste Kundin bedient. Kathrin Johannson aus Rostock, doch
gebürtige Österreicherin, wie man vernehmen kann, steht seit 15 Jahren neben der kleinen Wurst-Räucherei, deren Duft den Kunden schon von weitem das Wasser im Munde zusammen laufen lässt. Sie betont:
„Ich bin am liebsten in Schönberg.Die Kunden und auch die Ver-
|
|